Wie aus der Studie weiter hervorgeht, ist sich das Gros der befragten Mitarbeiter (90 Prozent) über die negativen Auswirkungen für die Umwelt durch einen verschwenderischen Papierverbrauch beim Drucken im Klaren. Ferner glauben knapp zwei Drittel (62 Prozent) der Auskunftgeber, ihr persönliches Druckvolumen um 30 Prozent senken und trotzdem weiterhin produktiv arbeiten zu können.
Allerdings suchen die meisten der befragten Teilnehmer den Grund für den übermäßigen Papierverbrauch zunächst nicht bei sich: Mehr als die Hälfte der europäischen Mitarbeiter (55 Prozent) vertritt die Ansicht, dass der Papierverbrauch ihrer jeweiligen Arbeitgeber insgesamt zu hoch ist. Nicht weniger als 54 Prozent der Arbeitnehmer erklärten sogar, dass ihre Kollegen viele Seiten täglich drucken, die nichts mit deren unmittelbarer Arbeit zu tun haben. Lediglich 27 Prozent geben sich selbst die Schuld, unnötig viel Papier zu verschwenden.
Als Reaktion auf die Ergebnisse der Studie gibt Lexmark Geschäftsleitungen europäischer Unternehmen wertvolle Empfehlungen. Damit lassen sich Mitarbeiter für mehr Verantwortung in Bezug auf die finanziellen und klimatischen Konsequenzen durch den hohen Papierverbrauch sensibilisieren:
- Umweltpolitik klar kommunizieren: Nur 47 Prozent der europäischen Unternehmen haben ihre Richtlinien veröffentlicht.
- Strategien und Konzepte entwickeln, die Mitarbeiter dabei unterstützen, weniger zu drucken.
- Bewusstsein schaffen: Ein Drittel (33 Prozent) der befragten Mitarbeiter in Unternehmen sehen keine Veranlassung, ihr Druckverhalten zu überdenken.
- Keine Scheu vor Veränderungen: In 49 Prozent der Unternehmen, die innerhalb der letzten beiden Jahre „geringe oder strukturelle Veränderungen in ihrer Druckumgebung“ vornahmen, arbeiten 62 Prozent der Mitarbeiter eigener Einschätzung zufolge effizienter.
- Jetzt handeln: Es muss ein Bewusstsein in der Belegschaft etabliert werden, trotz geringerem Druckaufkommen effizienter arbeiten zu können.
Methodik der Studie
Das internationale Meinungsforschungsinstitut Ipsos hatte die Interviews sowohl telefonisch als auch schriftlich (via Internet) im Zeitraum vom 24. Oktober 2007 bis 17. November 2007 durchgeführt. Befragt wurden 5.676 Angestellte in repräsentativen Unternehmen aus den folgenden 13 Ländern: Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien, Schweden, Norwegen, Dänemark, Österreich, Belgien, den Niederlanden sowie Polen und Portugal.
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